18.03.2011 | Studientage an der Kath. Akademie Trier

Zehn Orientierungssätze auf der Grundlage des Dekalogs für die Katholischen Familienbildungsstätten im Bistum Trier

Zusammenfassung der Ergebnisse des Studientages der Kath. Familienbildungsstätten e.V. vom 18. März 2011 auf der Kath. Akademie (Robert Schumann Haus) Trier.

Erarbeitet von: Prof. Dr. Elisabeth Jünemann, Bell, Nina Maurer  FBS Neuwied, Jutta Reuter FBS Trier, Anne Schuler  Haus der Familie Merzig, Monika Seidel  Bischöfl. Generalvikariat, Abtl. Ausserschulische Bildung.

Ergebnisse des Studientages: Download (PDF-Datei, 148 kb)




07.12.2010 | VKA - In der Mitte der Mensch (Online)

„Unsere Arbeit ist wert-voll!“

Feier anlässlich der Zertifizierung unseres Wertemanagementsystems am 29.11.2010. Ethische Orientierung im Altenheim basierend auf den 10 Geboten.

Das verliehene ZertifikatIn der Pflege und Betreuung alter Menschen kommt es nicht nur darauf an, dass alles sachlich und fachlich richtig ist. Das ist die Grundlage.

Es kommt auch darauf an, wie etwas gemacht wird.

In allen erfolgreichen Einrichtungen wurde schon immer Wertemanagement betrieben – ohne dass es so benannt wurde. Die Anwesenheit von Ordensleuten, das Vorbild der erfahrenen Kräfte, das öffentliche Gebet und die Gestaltung des Hauses, all diese Beispiele zeigen, dass in sozialen Einrichtungen die Werte immer eine zentrale Rolle gespielt haben. Man hat sich stets um die Vermittlung der Werte bemüht, die der Arbeit zugrunde liegen.

Mit unserem Wertemanagement auf der Basis der 10 Gebote wollen wir sicherstellen, dass bei allem Wandel in der Gesellschaft und damit auch in der Pflege und Betreuung die guten Traditionen unseres Hauses gepflegt und fortgeführt werden.

Dass dieses so ist, wurde dem Haus Pauline von Mallinckrodt, als erstes Altenheim in Deutschland, nun vom Institut "DekaCert" bescheinigt.

DekaCert wurde im Jahre 2006 von Prof. Dr. Elisabeth Jünemann als wissenschaftliches Institut für die Entwicklung und Implementierung theologisch-organisationsethischer Kriterien gegründet. Den Anstoß für die Institutsgründung gaben Forschungsergebnisse, die seit Jahren darauf hinweisen, dass Organisationen der Wirtschaft wie des Sozialen Bereiches eine Werteorientierung brauchen und suchen.

Zielsetzung der Arbeit war und ist es, Antworten zu finden auf die Fragen:

Im Rahmen einer schönen Feier überreichte Frau Prof. Dr. Jünemann das Zeritifikat an die Leitung des Hauses, Herrn Holthaus und Frau Ulrike Molitor.

Die Gäste und die Heimleitung:
v.li. Landrat Manfred Müller, Provinzoberin Sr. Anna Schwanz, Abt Albert Dölken, Fr. Prof.Dr. Jünemann, Heimleiter Herr Holthaus und die Leitung Soz. Dienst Ulrike Molitor









09.12.2010 | Tag des Herrn, Ausgabe 50

Zehn Gebote im Spiel entdecken

Neues Projekt will Kindergartenkindern soziales Handeln nahebringen

Zwickau. Die Zehn Gebote zu verstehen ist ein Kinderspiel. Davon geht ein Projekt des Christlichen Sozialwerkes und der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen aus. In einer Zwickauer Kita wurde kürzlich gezeigt, wie man das alte Regelwerk Kindern vermitteln kann.

Kinder der Zwickauer Tagesstätte Arche Noah gestalten ihre Schatzkisten.

Die Studentinnen Natalie, Svenja und Friedrike machen sich als erstes mit Emelie, Joan, Lena, Franz, Leon und Jerome bekannt. Die Mädchen und Jungen der Kita „Arche Noah“ sind vier Jahre alt, jeder bekommt ein Namensschild. Dann taucht Opa Willy auf, eine Handpuppe, und fängt an zu erzählen. Von den Glückssteinen, die ihm eine Fee gebracht hat, und von dem Brief, in dem stand: Wenn du traurig bist, musst du die Glückssteine in die Hand nehmen und drücken – dann geht es dir besser.

Opa Willy ist begeistert und will die Glückssteine den Kindern zeigen. Doch er sucht sie vergeblich in seiner Tasche. Wie können sie nur verschwunden sein, fragt er sich: „Geklaut!“, vermutet Leon. Sucht doch mal hier im Zimmer nach den Säckchen mit den Steinen, schlägt Tim vor, eine zweite Puppe. Nach ein paar Minuten hat jedes Kind ein Säckchen entdeckt. „Wie fühlt man sich, wenn man etwas weggenommen bekommt?“, möchte Natalie Stiller wissen. „Da bin ich traurig“, antwortet Lena. Jeder darf ein Säckchen mit Glückssteinen behalten. „Damit die Steine nicht verloren gehen, braucht man eine Schatzkiste“, sagt Tim. Die sechs Holzkisten liegen schon bereit, zu jeder gehört ein Schloss. Mit Farbe, Buchstaben, Aufklebern gibt jedes Kind seiner Kiste ein unverwechselbares Aussehen. „Dieses Gefäß schafft eine Intimsphäre, jedes Kind hat etwas nur für sich. So soll es lernen zu differenzieren: Dinge, die nur mir gehören, Dinge, die anderen gehören, Dinge, die allen gehören“, erklärt Friederike Schulte die Schatzkiste.

Kinder sollen erleben: Soziales handeln tut gut

In neun weiteren kleinen Gruppen geht es um die anderen Gebote. Es wird miteinander gesprochen, gespielt und etwas gebastelt, was jedes Kind zur Erinnerung mit nach Hause nehmen kann. Das Projekt trägt den Namen „Wieso – was ist eigentlich sozial?“. „Soziales Handeln kann man den Kindern mit Sanktionen beibringen – wenn du dich nicht an die Regeln hältst, dann bekommst du eine Strafe. Bei unserem Ansatz sollen die Kinder selbst erleben, dass es gut tut, sozial zu handeln, und deshalb den Inhalt der Gebote beherzigen“, so Professorin Elisabeth Jünemann. Unter ihrer Leitung wurden die Gebote auch auf besondere Weise ausgelegt. Das sechste Gebot steht beispielsweise dafür, dass jeder einhalten muss, was er mit anderen vereinbart hat, verlässlich sein muss.

Parallel zur Gruppenarbeit erläutert die Theologin den Erzieherinnen das Projekt. Es liegt in Hand der Einrichtung, „Wieso?“ in ihre Arbeit aufzunehmen, auf diese kindergerechte Art, die Zehn Gebote den Mädchen und Jungen ans Herz zu legen. In Kürze stehen dazu entsprechende Arbeitshilfen und Modulkisten mit Utensilien für jedes Gebot bereit. In vier Bistümern hat die Gruppe seit dem Frühjahr ihr Projekt vorgestellt. „Die Idee fällt auf sehr fruchtbaren Boden“, beschreibt Elisabeth Jünemann ihre Erfahrungen.

Vorbehalte Zwickauer Eltern wurden zerstreut

In Zwickau hatten im Vorfeld einzelne Eltern Vorbehalte. Sie befürchteten, dass ihrem Kind sozusagen der christliche Glaube übergestülpt wird. Doch das konnte zerstreut werden. „Wir wollen zeigen, das sind unsere christlichen Werte, das ist uns wichtig. Darüber wollen wir reden, ohne vordergründig zu missionieren“, sagt Peter Leuwer, Geschäftsführer des Christlichen Sozialwerkes (CSW). Das CSW, der Träger dieser Kita, hat dieses Projekt initiiert und trägt es – unter anderem stammen die Schatzkisten und andere Arbeitsmittel aus den Behindertenwerkstätten des CSW.

Die Eltern finden am Nachmittag des Projekttages eine Broschüre zu „Wieso?“ im Fach. Zum siebenten Gebot steht beispielsweise: „Dinge, die uns nicht gehören, dürfen wir anderen nicht einfach wegnehmen. Die brauchen sie, um gut und froh leben zu können. Die gehören ihnen ganz allein.“ Jerome hat seine Schatzkiste frohen Herzens nach Hause getragen, berichtet seine Mutter Sindy Massalsky: „Er hat gesagt, die Kiste ist für seine Schätze, für seine Geheimnisse, die keiner erfahren soll.“ Sie selbst sieht das Projekt durchweg positiv.

Von Gert Friedrich



07.12.2010 | Schwestern der Christlichen Liebe (Online-Nachrichten)

Das Altenheim Pauline von Mallinckrodt erhält am 29.11.2010 das Ethische Zertifikat nach dem Dekalog

Erstes Altenheim in Deutschland, das ein ethisch orientiertes Zertifikat erhält.

Sichtlich erfreut nehmen Vincenz Holthaus , Einrichtungsleiter und Ulrike Molitor im Beisein von Landrat Müller, Sr. Anna Schwanz, Provinzoberin der Schwestern der Christlichen Liebe und vielen weiteren Gästen und Mitarbeitenden das Zertifikat von Frau Prof. Elisabeth Jünemann und Abt Albert Dölken entgegen.

Der Verleihung vorausgegangen waren eine intensive Auseinandersetzung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ulrike Molitor, auf die die Idee zur Arbeit mit dem Dekalog zurückgeht, erläuterte die Stufen der gemeinsamen Erarbeitung. Sie berichtete:

Frau Molitor machte deutlich, dass mit dem Erreichen der Zertifizierung zwar der Nachweis erbracht wurde, dass sich alle Mitarbeitenden auf den richtigen Weg begeben haben, dass es aber kein Ende des Weges gibt, sondern dass es ein eine lebenslange Aufgabe ist, diesen Weg zu gehen.

Wenn Sie mehr über das Ethische Konzept erfahren wollen, dann lesen Sie weiter.
Orientiert an den Geboten gibt es im Altenheim Pauline von Mallinckrodt zehn Leitsätze. Die folgende Übersicht gibt einen kleinen Einblick. Aus dem Gebot ist jeweils ein Freiheitsraum abgeleitet, dem zu erreichende Ziele in der Arbeit im Altenheim zugeordnet sind. Ergänzt sind diese jeweils durch eine Aussage Mutter Paulines.

1. Gebot: Du sollst neben mir keine anderen Götter haben
Freiheitsraum: Identität
Das Altenheim steht für die Verwirklichung christlicher und sozialer Grundwerte im Sinne Mutter Paulines.

"Die ganze Welt kann dir nicht schaden, wenn du Gott zum Freunde hast." PvM 22.10.1858

2. Gebot: Du sollst den Namen Deines Herrn nicht mißbrauchen
Freiheitsraum: Integrität
Unser Altenheim steht für ein kontinuierliches Qualitätsmamnagement an dessen Verbesserung und Weiterentwicklung gearbeitet wird.

"dass Gottes Ehre gefördert wird, darauf kommt es an, - dass das Gute geschieht, -- nicht darauf, dass es von uns geschieht, dass uns die Menschen loben..." PvM 25.12.1861

3. Gebot: Achte auf den Feiertag. Halte ihn heilig
Freiheitsraum: Heilige Zeit
Wir achten auf die Besonderheit der Sonn- und Feiertage.
Der Sonntag als der Tag, der die Woche strukturiert, wird als besonderer Tag erlebt.

"Ich wünsche, daß Sie den Sonnatg frei behalten. Ihre Seele bedarf auch der Erquickung - Geist und Körper der ERholung und Ruhe." PvM 30.12.1857

4. Gebot: Ehre deinen Vater und deine Mutter
Freiheitsraum: Generationen-solidarität
Wir sehen unseren Auftrag darin unsere Mitarbeiter/Innen, jeglichen Alters, durch Wertschätzung, Fortbildungen und angemessener Gestaltung der Arbeitsabläufe, zu fördern - zum Wohle Aller.

"...gemeinschaftlich läßt sich eine Sache viel besser verantworten..." PvM 03.08.1862

5. Gebot: Du sollst nicht töten
Freiheitsraum: Körperliches und geistiges Leben
Das ganzheitliche Bild vom Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele prägt das Leben in der Einrichtung.

"Das ist die Würde des Menschen, daß er mitwirkt gemeinsam mit Gott." PvM 1849

6. Gebot: Du sollst nicht die Ehe brechen
Freiheitsraum: Verlässliche Vereinbarungen
Unser Altenheim versteht sich als ein verlässlicher Partner für Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter und fördert somit eine KUltur des Vertrauens.

"Einer muß dem anderen das Wort gönnen, und man muß gemeinschaftlich überlegen, sonst geht's nicht - wenn bloß jeder auf seinen Kopf wühlt - Gottes Segen ist nicht dabei." PvM 1877

7. Gebot: Du sollst nicht stehlen
Freiheitsraum: Eigentum
Wir gehen sorgsam mit unseren Ressourcen um und sichern so die Zukunft und wirtschaftliche Grundlage des Altenheims.

"Je näher der Kontakt ist, den man miteinander hat, desto rücksichtsvoller muß derselbe sein, dami man sich das Leben gegenseitig angenehm und nicht bitter macht." PvM 20.01.1861

8. Gebot: Du sollst nicht falsches Zeugnis reden
Freiheitsraum: Kommunikation
Kommunikation als wertschätzender FAktor wird als wichtig angesehen und durch Fortbildung ständig weiterentwickelt.

"Die größte Ehrlichkeit ist zuletzt die größte Klugheit." PvM 25.07.1849

9. Gebot: Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen
Freiheitsraum: Intime Gemeinschaft
Wir gehen professionell mit Nähe und Distanz um und schützen so die Intimsphäre von Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen.

"...mit der Tagesordnung" geht es, "wie mit dem inneren Frieden und der Ruhe der Seele, ohne die nichts geschehen kann..." PvM Febr 1851

10. Gebot: Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen
Freiheitsraum: soziale Gemeinschaft
Gottvertrauen ist die Basis, die dazu führt, dass alle Mitarbeiter, Bewohner, Geschäftspartner und Angehörige, mit Eleganz miteinander umgehen.

"Gottvertrauen, Kopf oben, Ruhe und Liebenswürdigkeit, das ist die Kunst einer guten Geschäftsführung im Reiche Gottes." PvM Okt 1853




04/2010 | Neue Caritas (Zeitschrift, Rubrik Buchtipps)

Jünnemann, Elisabeth; Kilz, Gerhard (Hrsg.): Die Zehn Gebote - Orientierung für gerechte Strukturen

Für eine menschenwürdige Kultur in wirtschaftlichen, sozialen und politischen Organisationen. Paderborn: Bonifatius, 2009, 175 S., 19,90 Euro, ISBN 978-3-89710-439-6
Compliance. Anhand des Dekalogs als Folie für menschenwürdiges und gerechtes Handeln legt der Sammelband die zehn Gebote einer Unternehmenskultur vor, die auf Gerechtigkeit und Vertrauen beruht. Ein lesenswertes Büchlein für alle, denen es um ein verlässliches und moralisch kompetentes Management geht.


02.04.2010 | PB Wochenspiegel

110 Kinder erforschen christliche Werte an der KatHO

Paderborn.  „Warum darf ich mir eigentlich diese schöne Tasche nicht nehmen,“ fragt Prof. Dr. Elisabeth Jünemann im großen Hörsaal der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Paderborn. „Nur weil sie mir nicht gehört?“ Ihre Zuhörer sind deutlich jünger als ihre anderen Studenten, dafür aber voll bei der Sache. Auf Einladung des Fachbereichs Sozialwesen dürfen die 110 Schulkinder aus der 3. und 4. Klasse einen ganzen Vormittag lang die Frage „Was ist eigentlich sozial?“ erforschen.

Kindgerecht erklärt die Dozentin für Sozialethik, den „KatHO-Kids“ wieso es Regeln im Zusammenleben gibt und was die christlichen zehn Gebote heute bedeuten. Die Frage, warum der Sonntag etwas Besonderes ist, beantworten die Kinder selbst: „Weil ich dann mit meinem Vater schwimmen gehe.“ „Weil wir ausschlafen können und zusammen frühstücken.“ Der Sonntag sei also ein wichtiger Tag, an dem man mal andere Sachen machen könne als sonst, bringt Jünemann es auf den Punkt. „Und so enthalten auch die anderen Gebote wichtige Regeln für unser Zusammenleben.“

Im großen Hörsaal wird die Geduld der Kinder nur kurz auf die Probe gestellt. Aufgeteilt in zehn Gruppen sollen sie unter der Anleitung von drei Studentinnen jeweils ein Gebot spielerisch erforschen. Auf die Herausforderung, über hundert Grundschüler in Gruppen einzuteilen, hat sich das Projektteam bestens vorbereitet.

In einer Viertelstunde sind „Studentenausweise“ verteilt, Gruppen sortiert und die Kinder in die vorbereiteten Arbeitsräume geführt. Karin Eickelmann, Friederike Schulte und Simone Ramrath wollen ihren Schützlingen das 9. Gebot „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut“ näher bringen. Dass dieses Gebot heute auch heißt, dass man miteinander auskommen und füreinander einstehen muss, sollen die Kinder mit Spielen aus der Erlebnispädagogik selbst entdecken.

Es geht los mit dem Eisschollenspiel, bei dem alle Kinder eine Meerenge überqueren müssen. Hier versuchen die Mädchen schon nach kurzer Zeit, die Aufgabe gemeinsam zu lösen. Auron geht das zu langsam. Er mag es spannend und möchte es lieber alleine schaffen. Als sich dann nach und nach die anderen Jungs an der erfolgversprechenden Zusammenarbeit der Mädchen beteiligen und auch er schließlich mitmacht, ist die Überquerung bald geschafft. Stolz diskutieren die Kinder mit ihren Betreuerinnen über den gemeinsamen Erfolg.

Währenddessen werden die Lehrerinnen von Jünemann ausführlich über das Projekt informiert. „Wir wollen hier einen neuen Weg beschreiten und Kindern anhand der christlichen Gebote eine soziale Orientierung geben.“ Die Grundschullehrerinnen sind begeistert. „Diese tolle Veranstaltung ist ein Juwel in unserem Schulalltag“, sagt Christiane Spellerberg von der Paderborner Marienschule. „Hier können sich die Kinder einmal völlig anders zeigen als in der Schule.“ Bei Marika Neuwöhner von der Georg-Grundschule am Westfriedhof passte die Aktion gerade ideal in ein Projekt zur Gewaltprävention.

„Auch Anne Borghoff, die mit ihrer Klasse von der Bischoff-von-Kettler-Schule in Thüle gekommen ist, lobt das Projekt. „Das ist bis ins Detail liebevoll und professionell vorbereitet.“ Sie alle wünschen sich eine Fortsetzung. Die soll es auch geben, denn schließlich haben Jünemann, 20 Studierende, viele Hochschulmitarbeiter und Ute Herrmann vom Christlich Sozialen Werk Dresden rund ein Jahr an der Vorbereitung des Projekts gearbeitet. Nach der überaus positiven Resonanz ist im kommen Jahr eine Wiederholung des Hochschul-Vormittags geplant. Bis dahin bieten eine kindgerechte Internet-Seite und ein pädagogisches Forum für Lehrkräfte Gelegenheit zu Austausch und Information. www.katho-kids.de

Foto: Kindgerecht erklärt Prof. Dr. Elisabeth Jünemann den kleinen „Studenten“ im großen Hörsaal der Katholischen Hochschule, warum es Regeln für das Zusammenleben gibt.

sara.klinke



03.02.2009 | CSW, Christliches Sozialwerk (Online)

Führungsleitlinien nach dem Dekalog

Gemeinsam mit DekaCert, Institut für ethische Zertifizierungen nach dem Dekalog, hat das Christliche Sozialwerk ein Projekt zur Entwicklung von Führungsleitlinien auf Grundlage der Zehn Gebote gestartet. In einer Auftaktveranstaltung im Januar 2009, mit etwa 80 interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus allen Einrichtungsarten und verschiedenen Diensten, wurden vier Arbeitsgruppen gebildet, die bis Mitte des Jahres die Prinzipien erarbeiten werden, nach denen unsere christliche Identität ganz konkret im Alltag sowohl für die Mitarbeiter/innen selber, als auch für die Betreuten und unsere Kunden und Auftraggeber, erkennbar werden soll.
Neben der Balanced-Scorecard, die unsere Unternehmensziele und -strategien definiert und überprüfbar macht, soll die Entwicklung von Führungsleitlinien der Klärung unseres christlichen Grundverständnisses dienen und einen im CSW allgemeinverbindlichen Verhaltenskodex festlegen.
Redakteur: Peter Leuwer

































Alle Berichte auf einem Blick:

18.03.2011 | Studientage an der Kath. Akademie Trier
Zehn Orientierungssätze auf der Grundlage des Dekalogs für die Kath. Familienbildungsstätten im Bistum Trier

07.12.2010 | VKA - In der Mitte der Mensch
„Unsere Arbeit ist wert-voll!“

09.12.2010 | Tag des Herrn, Ausgabe 50
Zehn Gebote im Spiel entdecken

07.12.2010 | Schwestern der Christlichen Liebe (Online-Nachrichten)
Das Altenheim Pauline von Mallinckrodt erhält am 29.11.2010 das Ethische Zertifikat nach dem Dekalog

04/2010 | Neue Caritas
Kommentar unter Buchtipps zum Buch: Die Zehn Gebote - Orientierung für gerechte Strukturen

02.04.2010 | PB Wochenspiegel
110 Kinder erforschen christliche Werte an der KatHO

03.02.2009 | CSW, Christliches Sozialwerk
Führungsleitlinien nach dem Dekalog

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