Bücher

Vergewissern. Führungsleitlinien nach dem Dekalog. Mit Miniaturen von Dieter Ziegenfeuter, zusammen mit Peter Leuwer, Erkelenz 2010.

Kurzbeschreibung
Als soziales Wesen ist der Mensch auf klar einschätzbare Beziehungen angewiesen, um in der Gemeinschaft Potenziale zur Erreichung von Zielen bzw. zur Abwehr von Gefahren nutzen zu können. Die Einschätzbarkeit von zwischenmenschlichen Beziehungen setzt freilich einen bewussten Klärungs- und Aushandlungsprozess hinsichtlich der Bedürfnisse, Erwartungen und Anforderungen aber auch über wechselseitige Zugeständnisse voraus. Durch die Vergewisserung gemeinsamer Werte, Regeln und Haltungen entwickelt sich ein Verhaltenskodex, der seine Sicherheit gebende Wirkung für die soziale Gemeinschaft dann entfaltet, wenn er unter allen Beteiligten kommuniziert und von diesen ratifiziert ist. Die Selbstverpflichtung zum strukturellen und habituellen Schutz und zur Weiterentwicklung eines ethischen Systems gültiger Werte, Strukturen und Haltungen gewährleistet der Gemeinschaft und ihren einzelnen Mitgliedern Freiheitsräume zur Verwirklichung ihrer (über-) lebensnotwendigen Bedürfnisse. Das Christliche Sozialwerk hat ausgehend von den biblischen Zehn Geboten ein solches ethisches System entwickelt und zur Grundlage eines systematischen Wertemanagements in seinen Einrichtungen und Diensten gemacht.


Zehn Gebote für Europa. Der Dekalog und die europäische Wertegemeinschaft, herausgegeben mit H. Theisen, Erkelenz 2009.

Kurzbeschreibung
Heute wie vor 3000 Jahren kann Europa die Zehn Gebote als Orientierung in riskanter Freiheit annehmen. Als zehn An-Gebote, die geschenkte Freiheit zu erhalten, als zehn An-Weisungen, freiheitssensible Bereiche zu schützen – strukturell, durch Ordnungen und Regelwerke. Zehn mal Weg-Wissen, die geschenkten Freiheitsräume mit Leben zu füllen – habituell, durch eine entsprechende Haltung, ein entsprechendes Verhalten. In diesem Buch mischen sich Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Wirtschaft ein in die aktuelle Debatte um eine „Wertegemeinschaft Europa“ und denken nach über die Relevanz der Zehn Gebote des Alten Testamentes in der heutigen Zeit. Zusammen mit Professorinnen und Professoren der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen befragen sie die 3000 Jahre alte Werteordnung auf ihre theoretische und praktische Relevanz für Europa im 21. Jahrhundert und zeigen, welche Konsequenzen die bewusste Orientierung an einer biblischen Werteordnung haben kann: auf dem Weg zu einer europäischen Wertegemeinschaft.


Die Zehn Gebote.
Orientierung für gerechte Strukturen, herausgegeben mit G. Kilz, Paderborn 2009.

Kurzbeschreibung
Die Zehn Gebote als moralisches Programm für verlässliche Strukturen und eine menschenwürdige Kultur in wirtschaftlichen, sozialen und politischen Organisationen bieten eine Basis für Entscheidungen, die dem Menschen, dem Mitarbeiter wie dem Vorgesetzten, den Kunden, Klienten und Patienten gut tun und ihm gerecht werden. Eine spannende, lohnende Lektüre, die Orientierung geben will, um das menschliche Miteinander im Arbeitsalltag neu bestimmen und lebenswert gestalten zu können.Was ist gerecht? Was tut dem Menschen an Körper, Geist und Seele gut? Was wird ihm gerecht? Wer sich auf gerechte Strukturen und Menschenwürde beruft, braucht eine verlässliche Folie, auf der nachvollziehbar entschieden wird, was gut tut und gerecht ist. Ein transparentes Programm, das dafür bürgt, dass es den beteiligten Personen, der Organisationsleitung, dem Unternehmensleiter, den Mitarbeitern, den Kunden und Konsumenten, Klienten und Patienten auch gut tut und gerecht wird. Je nachdem, welche Vorstellungen Entscheidungsträger haben, fällt die Beurteilung, was dem Menschen, dem Kunden, dem Mitarbeiter gut tut und ihm gerecht wird, samt den Konsequenzen für Verordnungen und Verhalten unterschiedlich aus. Bis heute bietet die Orientierung an den im europäischen Raum allgemein bekannten Zehn Geboten des Alten Testamentes eine Basis, einen Wert für den freiheitlichen, gerechten und mitmenschlichen Umgang miteinander. Der Titel untersucht die zehn freiheits- bzw. gerechtigkeitssensiblen Bereiche des Dekalogs auf ihre theoretische und praktische Relevanz für gerechte Strukturen bzw. eine menschenwürdige Kultur in sozialen, wirtschaftlichen oder politischen Organisationen.




Organisierte Nächstenliebe.

Was das soziale Handeln der Kirche ausmacht, herausgegeben mit W. Wertgen, Magdeburg 2009.











Artikel in Sammelwerken und Zeitschriften

Die zehn Gebote. Leitfaden für eine christliche Organisationsethik in Kranken- und Pflegehäusern, in: Heribert Niederschlag (Hg.), Recht auf Selbstbestimmung? Vom Umgang mit den Grenzen des Lebens, Ostfildern 2010, 11-31.

Logisch führen? Dekalogisch führen! Zehn Gebote für das Compliance Management, in: U. Meier/ B. Sill (Hg.), Führung. Macht. Sinn, Regensburg 2010, 432-446 .

Zehn Gebote für die Hochschule. Vom Sinn einer Hochschule, die sich auf die klassisch-ethischen Prinzipien des Dekalogs beruft, in: Renovation 1/2-2010, 4-17.

Das erste Gebot "Du sollst neben mir keine anderen Götter haben" für die Hochschule; zum Beispiel für die Kirchliche Hochschule, in: Renovatio 1/2-2010, 18-27

Alles zu jeder Zeit. Familien in ihren Funktionen stärken, in: E. Jünemann/ H. Theisen (Hg.), Zehn Gebote für Europa. Der Dekalog und die europäische Wertegemeinschaft, Erkelenz 2009, 285-298.

Mit Liebe bei der Arbeit, in: E. Jünemann/ W. Wertgen (Hg.), Organisierte Nächstenliebe. Was das soziale Handeln der Kirche ausmacht, Magdeburg 2009, 70-95.

St. Elisabeth in Organisationen. Oder: Barmherzigkeit nach Art der Elisabeth, in: R. Dillmann/ H. M. Weikmann (Hg.), Nicht aufgrund von Brot allein wird leben der Mensch (Mt 4,4). Mystik und soziales Engagement, Opladen 2009, 73-90.

"Es ist, was es ist, sagt die Liebe" Zum spezifischen Profil der kirchlichen Liebestätigkeit, in: B. Nacke (Hg.), Orientierung und Innovation, Freiburg 2009, 250-269.

Das erste Gebot: Du sollst neben mir keine Götter haben, in: E. Jünemann/ G. Kilz (Hg.), Die zehn Gebote. Orientierung für gerechte Strukturen, Paderborn 2009, 29-41.

Das dritte Gebot: Du sollst den Feiertag heiligen, in: E. Jünemann/ G. Kilz (Hg.), Die zehn Gebote. Orientierung für gerechte Strukturen, Paderborn 2009, 53-66.

Das zehnte Gebot: Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, in: E. Jünemann/ G. Kilz (Hg.), Die zehn Gebote. Orientierung für gerechte Strukturen, Paderborn 2009, 155-168.








































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